Biomimetik auf supramolekularem Level
Auf der supramolekularen Ebene bestehen biologische Systeme aus vielen verschiedenen Makromolekülen und Biokolloiden. Diese Strukturen sind geprägt durch eine Vielzahl von schwachen und konkurrierenden Wechselwirkungen, die auf mehreren Ebenen zu einer supramolekularen Selbstorganisation führen.
Biomimetische Systeme fungieren als Modellsysteme, die so strukturiert sind, dass sie sich auf einige Aspekte dieser Selbstorganisation konzentrieren. Forschungsziel dabei ist es, ein tieferes und zunehmend umfangreicheres Verständnis für diese Prozesse zu gewinnen.
Da Biomimetische Systeme von verschiedenen Längenskalen charakterisiert sind, befasst sich die IMPRS on Biomimetic Systems mit Ordnungen im Nanometer- und Mikrometerbereich, z.B. mit Systemen, die im Vergleich zu Atomen sehr groß, wiederum im Vergleich mit makroskopischen Körpern sehr klein sind.
Das Studium biomimetischer Systeme umfasst mehrere wissenschaftliche Ansätze, die verschiedene und komplementäre Methoden zur Verfügung stellen, wie z.B.: (bio-)chemische Methoden, um die Systeme vorzubereiten, (bio-)physikalische Methoden, um die Strukturblöcke und deren supramolekulare Organisation zu charakterisieren sowie theoretische Methoden, um diese Strukturen und deren Dynamik nachzuahmen und zu analysieren.
Weitere Informationen zu den Forschungsthemen der jeweiligen Gruppen des Graduiertenprogramms finden Sie unter folgenden Links:
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