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Prof. Dr. Dr. h.c. Helmuth Möhwald
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Stefanie Riedel
Direktionsassistenz
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Forschungsprogramm

Forschungsprogramm

Das Verstehen molekularer Grenzflächen und damit auch deren Bedeutung für kolloidale Systeme ist Hauptgegenstand unserer Forschung. Die geringe Teilchengröße zwischen einem und 1.000 Nanometern führt von Natur aus zu einem hohen Oberflächen/Volumen Verhältnis. Aufgrund dieses Verständnisses hat sich die Forschung der Abteilung im Bereich der Charakterisierung planarer und nicht-planarer Grenzflächen deutlich verstärkt. Zudem wurde erfolgreich versucht, dieses Wissen auf gekrümmte Grenzflächen zu übertragen. Mit diesem Hintergrund gelang es mehr über planare Grenzflächen zu lernen, da große Oberflächenbereiche mittels Techniken, wie NMR oder DSC genauestens erforscht werden konnten.

Im Bereich von gekrümmten Grenzflächen konzentriert sich die Strategie der Abteilung auf die Grundlagenforschung und die damit gekoppelten Aspekte. Darüber hinaus werden wir jedoch auch anderen Arbeitsgruppen bzw. Firmen bei der Entwicklung von Anwendungen wie z.B. neuer Materialien zur Seite stehen. In der Vergangenheit arbeiteten wir bereits innerhalb vieler großer Projekte mit anwendungsorientierten Partnern zusammen so in der "Bio-Nanotechnologie" und im Bereich komplexer Systeme. Dabei konzentrierte sich die Arbeit auf das Grundlagenverständnis und das Studium von Modellsystemen. In diesem Zusammenhang entstand auch die gemeinsame Arbeitsgruppe mit dem benachbarten Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP.

Eine unserer Stärken liegt in der Entwicklung neuer Methoden, um Grenzflächen zu charakterisieren. So konnten wir bislang die Röntgenbeugung an Oberflächen und die Fluoreszenzmikroskopie einführen. Dies hat dazu geführt, dass wir heute in der Lage sind dynamische Oberflächenspannungsmessungen durchzuführen und diese mit einer zweiten harmonischen und Summenfrequenzerzeugung zu kombinieren.

 
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