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Max Planck Gesellschaft e.V
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2011

Bioorganisch-synthetische Polymere als bioinspirierte Struktur- und Funktionsmaterialien

Helmut Schlaad
Abteilung Kolloidchemie

Zusammenfassung
Bioorganisch-synthetische Polymere können mit modernen Methoden der metallfreien Polymersynthese und Modifikation verhältnismäßig einfach und in größeren Mengen hergestellt werden. Polymere auf der Basis von Polypeptiden und Zuckern bilden, nach Vorbildern aus der Natur, „intelligente“ biofunktionale Membranen als auch hierarchische Strukturen aus. Gegenwärtige Forschungen beschäftigen sich mit den der bioinspirierten Strukturbildung zugrunde liegenden Mechanismen, allerdings immer mit Blick auf mögliche Anwendungen in der Biomedizin und in den Materialwissenschaften.

Jahrbuchbeitrag Schlaad (PDF)
[255 KB]

Designprinzipien und Ökonomie zellulärer Informationsverarbeitung

Stefan Klumpp
Abteilung Theorie & Bio-Systeme

Zusammenfassung
Natürliche und synthetische genetische Schaltkreise sind immer an den physiologischen Zustand der Zelle, in der sie sich befinden, gekoppelt. Zum Beispiel hängen die Konzentrationen der RNA-Polymerasen und Ribosomen, die für das Auslesen der genetischen Information zur Verfügung stehen, von der Wachstumsrate der Zelle ab. Theoretische Untersuchungen können helfen, die Kopplung von Regulationsmechanismen und Wachstum aufzuklären und Prinzipen zu finden, die dem effizienten Einsatz molekularer Maschinen zugrunde liegen.

Jahrbuchbeitrag Klumpp (PDF)
[140 KB]



© 2012, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam