Audit

Zielsetzung der Auditierung

Erarbeitung und Einführung weiterer familienfreundlicher Ziele und Maßnahmen in der MPG

  • zur Steigerung der Attraktivität der MPG im internationalen Umfeld,
  • zur Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • zur höheren Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch bessere Bedingungen
  • sowie als Imagegewinn in der Außenwirkung.

Maßnahmen

Im November 2015 fand ein Teil der Reauditierung in Golm statt. Es wurden Institute zu gleichen Teilen in den alten und neuen Bundesländern ausgewählt und Einzelinstitute sowie Institute, die an einem Forschungsstandort angesiedelt sind, ausgewählt.

Die Themenschwerpunkte konnten von den Anwesenden Verwaltungs- und Personalbüroleiter*innen und den Gleichstellungsbeauftragten spontan selbst gewählt werden. Für unseren Campus wurden folgende Schwerpunktthemen formuliert.

  • Flexibilisierung und Vereinfachung der Unterstützung und Freistellung von pflegenden Angehörigen
  • Möglichkeit für die Einrichtung von Eltern-Kind-Räumen an Instituten
  • Schaffung einheitlicher Richtlinien für die Laborarbeit von Schwangeren und Ausbau der Möglichkeiten
  • Ausbau der Vertretung durch „Springer“ in der Verwaltung
  • Finanzierung  von Kinderbetreuung auf Konferenzen gewährleisten
  • Anfertigen eines Katalogs für Referent*innen für  Workshops und Seminare zum Thema Gender und Bezahlung dieser Veranstaltung aus zentralen Mitteln

Durchführung

2006:

Max-Planck-Gesellschaft als erste komplette Wissenschaftsorganisation zertifiziert: Grundzertifikat des „Auditberufundfamilie"der Hertie-Stiftung.

  • Dabei wurde der Bestand der familienorientierten Maßnahmen begutachtet;
  • im Anschluss wurden weiterführende Initiativen zur Verwirklichung einer familienbewussten Unternehmenspolitik definiert;
  • jährliche Berichterstattungen 2007 und 2008 und 2009.

2009:

Durch Re-Auditierung das Zertifikat erneut erreicht. Die Überprüfungsphase dazu war im Dezember 2008 angelaufen und musste bis Anfang April abgeschlossen sein, um noch in das Vergabeverfahren für das Zertifikat (Juni 2009) aufgenommen zu werden.

2012:

Durch Re-Auditierung das Zertifikat erneut erreicht. Die Maßnahmen zur Förderung des Familienbewusstseins sollen flächendeckend in allen Instituten sowie der Generalverwaltung umgesetzt werden. Dabei will sich die Max-Planck- Gesellschaft in den nächsten drei Jahren auf vier Prioritäten konzentrieren:

  1. Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung der Arbeitsumgebung (Arbeitszeit und Arbeitsort) insbesondere für Beschäftigte mit Familienpflichten ausbauen
  2. Ein Informationsportal zum Thema Vereinbarkeit von Beruf, Wissenschaft und Familie etablieren
  3. Einen „Code of Conduct“ für die Führungskräfte entwickeln und umsetzen
  4. Betreuungsangebote für Kinder und pflegebedürftige Angehörige ausbauen
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