EPFL-Nanowissenschaftler Francesco Stellacci verstärkt die Abteilung Biomaterialien mit einem Humboldt-Forschungspreis
Wir freuen uns, dass Prof. Francesco Stellacci (École Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL) dank des mit 80.000 Euro dotierten Humboldt-Forschungspreises die Abteilung Biomaterialien für ein Jahr verstärken wird. Als führender Nanowissenschaftler mit langjähriger, interdisziplinärer Ausrichtung teilt Stellacci den biomimetischen Ansatz des MPIKG– Naturprinzipien in Materialien für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu übersetzen.
Während seines Aufenthalts arbeitet Stellacci an seinem ERC-Advanced-Grant zur Steuerung von Proteininteraktionen in Wasser. Er untersucht, wie sich Proteine in wässrigen Umgebungen anziehen, abstoßen oder aggregieren, und überträgt diese Prinzipien auf die Entwicklung breit wirksamer antiviraler Substanzen sowie recycelbarer Polymere.
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den vielen Forschenden, die sich am Institut mit proteinbasierten Strukturen in der Natur beschäftigen – von Kollagen über mineralisierte Gewebe bis hin zu Schneckenschleim und Biofilmen“, sagt Stellacci. „Gemeinsam wollen wir die Interaktionsregeln auf der Nanoskala besser verstehen und in konkrete Materiallösungen übersetzen.“












