News aus der Abteilung 
Nachhaltige und Bio-inspirierte Materialien

Die letzten Forschungsergebnisse & News aus der Abteilung Nachhaltige und Bio-inspirierte Materialien.

Die Pressemeldungen des gesamten Instituts sind in der News-Hauptübersicht zusammengefasst.

Ein Wissenschaftler bedient ein Elektronenmikroskop und analysiert die Bilder auf mehreren Bildschirmen in einem Labor

Wir wissen bis heute nicht genau, wie die Natur einfache Zuckerketten zu ultrastarken Zellulosefasern ordnet, die Pflanzen zusammenhalten – und wir können diese Architektur noch nicht nachbilden. Mit einem ERC Consolidator Grant will Yu Ogawa diesen Prozess entschlüsseln und eine Laborplattform im Miniaturmaßstab entwickeln, um Zellulose von Grund auf herzustellen und für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft gezielt zu gestalten. mehr

Gruppen-Selfie der Abteilung für nachhaltige und bioinspirierte Materialien (MPIKG) bei der Preisverleihung.

Die Abteilung für Nachhaltige und Bio-inspirierte Materialien gehörte zu den 24 Teams, die aus über 270 Bewerbungen ausgewählt wurden. Ausgezeichnet wurde sie im Rahmen des „Beste Forschungsumfeld“-Preises – einer Auszeichnung, die Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung im Jahr 2024 ins Leben gerufen haben, um herausragende Forschungskulturen sichtbar zu machen. mehr

Haften oder nicht haften:<br>Ein neues Verständnis von Kondensat-Membran-Interaktionen

Herausforderung: Nicht nur der "feste" oder "flüssige" Zustand einer Membran ist entscheidend – auch die Dichte der Molekülpackung beeinflusst, wie proteinreiche Tröpfchen (Kondensate) daran haften
Erkenntnis: Dicht gepackte Membranen stoßen Kondensate ab, während locker gepackte sie anziehen
Auswirkung: Das Verständnis dieser Mechanismen ist grundlegend für das Begreifen der zellulären Umgebung und den Verlauf von Krankheiten mehr

<span><span><span><span><span>ComeInCell <span>geht an den Start</span>: Ein europäisches Doktorandennetzwerk zur Ausbildung der nächsten Generation von Zellforschenden</span></span></span></span></span><br /> 

Mit Unterstützung der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen der EU und des UK Guarantee Scheme sucht das Doktorandennetzwerk „Condensates at Membrane Scaffolds – Integrated Systems as Synthetic Cell Compartments’“ insgesamt 17 Promovierende. Ziel dieses internationalen und interdisziplinären Programms ist es, zukünftige biomedizinische und biotechnologische Wissenschaftler*innen in der Erforschung zellulärer Mechanismen mit Hilfe innovativster synthetischer Modelle auszubilden.
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<span><span><span><span>Schillernde Farben aus kollektiven Mustern:<br />Wie Bakterien nachhaltige, pigmentfreie Farben versprechen</span></span></span></span><br /> 

Gene ermöglichen die Vorhersage von Strukturfarben in Bakterien. Forschende entschlüsselten, wie Bakterien ihre Genetik programmieren, um sich innerhalb Kolonien in spezifischen Mustern anzuordnen, die Licht interferieren und schillernde Farben erzeugen. Durch die Sequenzierung zahlreicher bakterieller DNA und die Entwicklung eines präzisen KI-Vorhersagemodells eröffnen ihre Ergebnisse den Weg zu einer nachhaltigen, pigmentfreien Farbproduktion.
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Von Nanoröhren zu Scheiben: <br>Wie Tröpfchen Zellmembranen umgestalten<br> 

Biomolekulare Kondensate könnten eine wichtige, aber bisher übersehene Rolle bei der Umgestaltung von Zellmembranen spielen. Rumiana Dimova und ihr Team haben gezeigt, dass diese Tröpfchen dank ihrer Benetzungseigenschaften Teile des endoplasmatischen Retikulums in Nanoröhrchen und Doppelmembranscheiben umwandeln können. mehr

Wenn eine Membran auf ein Tröpfchen trifft

Forschende am MPIKG in Potsdam entwickelten synthetische membranlose Organellen und machten sichtbar, was passiert, wenn sie auf eine Membran treffen. Sie zeigten, dass die Wechselwirkung von biomolekularen Kondensaten und Membranen diese gegenseitig umformen und zu dramatischen morphologischen Veränderungen führen kann... mehr

Silvia Vignolini wird erste Direktorin am MPIKG

Prof. Silvia Vignolini, Ph.D. gründet die neue Abteilung „Nachhaltige und bioinspirierte Materialien“. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Physik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaft und ergänzt das Profil des Instituts, das an Chemie, Materialien und Nachhaltigkeit forscht. mehr

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