René Genz erhält Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft

René Genz vom Max Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächen-forschung ist einer der Preisträger des Azubipreises 2010 der Max-Planck-Gesellschaft. Er wurde damit für seine exzellenten Ausbildungsleistungen gewürdigt. Der Preis ist mit einer Prämie in Höhe von 750 Euro dotiert.

4. Oktober 2010
René Genz am Rangierfeld auch Patch Panel genannt

René Genz wurde zum Fachinformatiker mit der Spezialisierung auf Systemintegration ausgebildet. Mit der Erstellung von Skripten hat der 27- jährige ehemalige Lehrling entscheidend zur Automatisierung und somit zur Erleichterung der täglichen Arbeitsabläufe am Institut beigetragen: Im Rahmen seiner Abschlussarbeit führte René Genz die Benutzerkontenverwaltung der beiden Betriebssysteme Linux und Windows zusammen. Nach Abschluss der Ausbildung gehören zu seinen Aufgaben unter anderem die Betreuung der Netzwerktechnik und Netzwerkadministration, die Administration Unix-basierter Server und HPC-Cluster sowie der Firewall.

Die Max-Planck-Gesellschaft ehrt jedes Jahr bis zu 20 herausragende Auszubildende der Max-Planck-Institute. In diesem Jahr können zum ersten Mal alle 20 Preise verliehen werden. Darüber hinaus werden drei Institute der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet. Seit 2007 werden mit dem „Azubipreis“ nicht nur außerordentliche Leistungen, sondern auch persönliche Entfaltung und soziales Engagement gewürdigt. Die Auszubildenden stellen einen wichtigen Baustein im Bildungsnetzwerk der Max-Planck-Gesellschaft dar.

Ausbildung am MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung
Das MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung bildet seit Gründung immer wieder Lehrlinge aus. Sieben Ausbildungsplätze werden derzeit in den fünf Sparten Bürokauffrau/-mann, Personaldienstleistungskauffrau/-mann, Mechatroniker/- in, Laborant/-in Physik o. Chemie, Fachinformatiker/in für Systemintegration vergeben. Zwei Lehrlinge schließen jedes Jahr ihre Ausbildung erfolgreich ab.

Ausbildung in der Max-Planck-Gesellschaft
Insgesamt 608 Auszubildende haben zu Beginn des Ausbildungsjahres 2007/2008 einen Vertrag mit Instituten und Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft geschlossen. Dabei bietet die Max-Planck-Gesellschaft ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten: Die Azubis werden derzeit in 42 Berufen angelernt: Dazu gehören unter anderem bürokaufmännische, elektrotechnische, metallverarbeitende Berufe, aber auch Tierpfleger oder medizinisch-technische Assistenten/-innen. Die Ausbildungsbedingungen sind optimal: Die jungen Leute sollen mit möglichst vielen Kenntnissen auf ihren beruflichen Weg vorbereitet werden. Der sehr hohe Qualitätsstandard der Ausbildung zeigt sich insbesondere darin, dass die Lehrlinge oft zu den Besten ihrer Prüfungsjahrgänge gehören.

Zur Redakteursansicht