Pressemitteilungen

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Mikroskopische Aufnahme eines Kondensats in Kontakt mit einer Membran

Der neue bildgebende Ansatz zeigt: Nicht die absolute Hydrophobizität, sondern der dielektrische Kontrast bestimmt die Benetzung durch Kondensate. mehr

Gruppe vor einem großen Bildschirm mit Logos von NTU und Max-Planck-Gesellschaft.

Max-Planck-Gesellschaft vertieft Partnerschaft mit der Nanyang Technological University
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Eine Meeresschnecke mit blauen, schwarzen, weißen und gelben Streifen (von der Mitte nach außen) sowie roten an Hörner erinnernde Ausstülpungen.

Nacktkiemer erzeugen ihre bunten Muster durch Strukturfarben, die sie ähnlich wie impressionistische Maler in Tupfen anordnen
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Zwei Wissenschaftlerinnen arbeiten an einem Mikroskop.

Dank des Minerva-Fast-Track-Programms der Max-Planck-Gesellschaft gründet Dr. Vera Titze ihre unabhängige Forschungsgruppe „Ecophotonics“.
Die Gruppe untersucht, wie lebende Systeme Licht verarbeiten  und wie lebende Materialien auf Basis von Bakterien oder Mikroalgen lichtbasierte Funktionen übernehmen können.
Langfristiges Ziel ist die Entwicklung neuer biohybrider photonischer Materialien und optischer Bauelemente, darunter biobasierte Laser und selbstbetriebene Umweltsensoren. mehr

Ein Wissenschaftler bedient ein Elektronenmikroskop und analysiert die Bilder auf mehreren Bildschirmen in einem Labor

Wir wissen bis heute nicht genau, wie die Natur einfache Zuckerketten zu ultrastarken Zellulosefasern ordnet, die Pflanzen zusammenhalten – und wir können diese Architektur noch nicht nachbilden. Mit einem ERC Consolidator Grant will Yu Ogawa diesen Prozess entschlüsseln und eine Laborplattform im Miniaturmaßstab entwickeln, um Zellulose von Grund auf herzustellen und für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft gezielt zu gestalten. mehr

Das Diagramm stellt eine Graphenlage, Molekülcluster und Pfeile dar, die chemische Wechselwirkungen und Bewegungsrichtungen zeigen.

Ein gezielt mit Stickstoff dotierter Kohlenstoffkatalysator wandelt Nitrit mit Rekordeffizienz – und ganz ohne Metalle – in Ammoniak um. Die Studie von Mateusz Odziomek und seinem Team zeigt, wann Metalle die Reaktion ausbremsen und wie räumlich getrennte Kohlenstoff–Kupfer-Systeme die Ammoniakproduktion vervierfachen – und damit das Design künftiger Katalysatoren neu definieren. mehr

Molekülstruktur unter sonnenbeschienenem Wasser

Die von Dr. Christian M. Pelicano geleitete SunThesis-Gruppe hat dem bekannten Photokatalysator KPHI eine Prise Ammoniumsalz beigemischt, um die Herstellung von Wasserstoffperoxid umweltfreundlicher zu machen. Diese einfache Modifikation formt die Kristalle um, erzeugt nützliche Defekte, verbessert die Absorption sichtbaren Lichts und steigert die Leistung bereits bei geringerer Synthesetemperatur – ein Schritt hin zu skalierbaren, lichtgetriebenen Reaktoren, die Wasserstoffperoxid lokal und nach Bedarf erzeugen können. mehr

Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen handhaben Spritzen, analysieren Daten auf Laptops und schreiben auf Papier.

Die Diagnostik von Candida-Blutstrominfektionen beruht bislang auf langsamen, teils inkonsistenten Laborkulturen. Forschende haben exakt definierte Zuckerstrukturen der Pilzoberfläche synthetisiert, um die Immunantwort zu verstehen und den charakteristischen „Zucker-Fingerabdruck“ jeder Candida-Art auszulesen. So wird ein schneller Test am Krankenbett möglich, der in Minuten verlässliche Ergebnisse liefert und eine rechtzeitige, gezielte Behandlung unterstützt. mehr

Die Abbildung zeigt einen Oktopus, der mit der Bezeichnung "CysCAR-T-Zelle" versehen ist. Dessen Tentakel sind mit CD19(+)- und CD19(-)-Krebszellen verbunden.

Oren Moscovitz und sein Team haben CAR-T-Zellen so modifiziert, dass sie die klassische Antigenerkennung mit einem neuartigen, cysteinbasierten Sensor kombinieren. Dieser erkennt den veränderten Redox-Zustand von Krebszellen und verhindert so das Ausweichen von Tumoren. Erste Daten deuten darauf hin, dass der Ansatz bei verschiedenen Krebsarten wirksam sein könnte – einschließlich schwer behandelbarer Typen wie bestimmter Brustkrebsformen – und den Weg zu präziseren, wirksameren Therapien ebnet. mehr

Laura König-Mattern in the lab

Sie erhielt 10.000 Euro von der Körber-Stiftung für ihre Doktorarbeit, in der sie eine computergestützte Methode zur Herstellung von Chemikalien aus erneuerbarer Biomasse entwickelte. Heute arbeitet Laura am Center for the Transformation of Chemistry (CTC), wo sie bio-basierte Chemikalien mit maßgeschneiderten Eigenschaften entwirft – und so eine fossilfreie Kreislaufwirtschaft der Chemie vorantreibt. mehr

Superfood für den Boden

Das Start-up Humify hat eine Technologie entwickelt, die zur Reaktivierung der Böden als Kohlenstoffspeicher führen kann. mehr

Holzwürfel in geometrischem Muster.

Von Käfern befallenes Holz gilt meist als minderwertig, Moore werden häufig trockengelegt, um landwirtschaftliche Flächen zu gewinnen. . Zwei neue temporäre Ausstellungen von »Matters of Activity« stellen diese Annahmen infrage und laden Besucher:innen dazu ein, beides als vielseitige, lebendige Ressourcen für eine nachhaltigere Zukunft zu entdecken.
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Martina Delbianco erhält den Feltrinelli Giovani Award von Roberto Antonelli, dem Präsidenten der Accademia dei Lincei, und Carlo Doglioni, dem Vizepräsidenten der Accademia dei Lincei.

Sie erhält 50.000 €, in Anerkennung ihrer wegweisenden Arbeiten zur automatisierten Synthese komplexer Kohlenhydrate – lange vernachlässigt in der Forschung, doch vielversprechend für die Entwicklung maßgeschneiderter bioinspirierter Materialien und innovativer Therapieansätze. mehr

Gruppen-Selfie der Abteilung für nachhaltige und bioinspirierte Materialien (MPIKG) bei der Preisverleihung.

Die Abteilung für Nachhaltige und Bio-inspirierte Materialien gehörte zu den 24 Teams, die aus über 270 Bewerbungen ausgewählt wurden. Ausgezeichnet wurde sie im Rahmen des „Beste Forschungsumfeld“-Preises – einer Auszeichnung, die Die Junge Akademie und die VolkswagenStiftung im Jahr 2024 ins Leben gerufen haben, um herausragende Forschungskulturen sichtbar zu machen. mehr

Eine Kooperation für grünere Batterien

Durch einen Kooperationsvertrag mit dem Batteriehersteller Gelion und unter Beratung von Prof. Markus Antonietti werden in der Abteilung Kolloidchemie entwickelte Nanomaterialien nun zur Herstellung langlebigerer Natrium-Schwefel-Batterien eingesetz mehr

Prof. Peter Fratzl in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt<br> 

Prof. Peter Fratzl, Direktor der Abteilung „Biomaterialien“ wird seine Expertise in der Wissenschaft und Technik bioinspirierter Materialien einbringen, um wissenschafts­geleitete Entscheidungs­prozesse und die Gestaltung der Wissenschaftspolitik in Deutschland mitzuprägen.
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Dem Boden auf den Grund gehen:<br>Mikrobiome und grüne Chemie für die Bodenregenerierung

Mit einer renommierten Max-Planck-Fellowship (2025–2028) startet Mikrobiologin Gabriele Berg vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) eine enge Zusammenarbeit mit Markus Antonietti .
Gemeinsam arbeiten sie an einer Lösung für die Erschöpfung und Unfruchtbarkeit unserer Böden: Im Labor entsteht eine maßgeschneiderte Erde aus pflanzlichen Reststoffen, angereichert mit gezielt ausgewählten Mikroorganismen. mehr

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